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26d 11hDEBassenge

Martini, Salvatore – Venezianische Hochzeitsgesellschaft der Renaissance

Martini, Salvatore – Venezianische Hochzeitsgesellschaft der Renaissance

Venezianische Hochzeitsgesellschaft der Renaissance auf dem Weg zu den Gondeln. Öl auf Leinwand. 99 x 136 cm. Signiert und datiert "S. Martini f. 1868". Ab 1843 findet man Salvatore Martini an der Accademia di Belle Arti in Neapel eingeschrieben. Aufgrund eines Jagdunfalls während seines Studiums muss er die Bildhauerei aufgeben und sich ganz der Historienmalerei widmen. 1855 stellte er in der dortigen Promotrice di Belle Arti ein viel diskutiertes und gelobtes Ölgemälde „Der Gefangene von Chillon“ (nach Lord Byrons dramatischem Gedicht "The Prisoner of Chillon") aus. König Ferdinand II. von Bourbon zeigte den Künstler deshalb sogar bei der Polizei an. 1862 stellte der Historienmaler „Eine Episode aus der Florentiner Pest von 1348“ aus; 1864 „Heloise und Abaelard“, das von Prinz Umberto von Savoyen erworben wurde. Auf der Italienischen Kunstausstellung in Parma im Jahr 1870 wurde sein Werk „Ankunft der Pia dè Tolomei in der toskanischen Maremma“ gezeigt, das 1871 zusammen mit der „Bäuerin aus Sora“ auch in London präsentiert wurde. 1873 kehrte er mit dem Werk „Ein Experiment eines Alchemisten“ nach Neapel zurück, während sein Gemälde „Venezianische Bräute“ in die Sammlung des Königspalasts von Capodimonte aufgenommen wurde. Sein Enkel Vittorio war Oberhaupt der Abtei von Montecassino und der Diözese von Cassino. 1929 wurde seinem Großvater Salvatore Martini dort eine Retrospektive gewidmet, in der etwa fünfzig Gemälde ausgestellt waren. Leider sind viele seiner Arbeiten, die zum Familienbesitz gehörten, bei der Bombardierung der Stadt 1944 verloren gegangen. Beigegeben: .

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